Die Gründerin von kurecon

Maruchi Yoshida, Diplom-Restauratorin Univ.:

Sowohl als angehende als auch diplomierte Restauratorin war ich auf Ausgrabungen in verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Kontexten tätig; in Denkmalämtern war ich einige Jahre mit der Erstversorgung großer Fundkomplexe betraut, als freiberufliche Restauratorin plane ich Depots und Archive unterschiedlichster Größenordnungen.

So unterschiedlich die Projekte auch sind, die Erfahrungen, die ich dabei gesammelt habe, vereinen sich hier bei kurecon. Denn schließlich geht es immer um die Erhaltung von Kulturgütern und um die Menschen, die sich für die Erhaltung von Kulturgütern einsetzen – ob im Museum, in der kaukasischen Steppe oder auf einer Baustelle.

Ich habe kurecon nicht allein aufgebaut. Auf meinem Weg haben mich viele Menschen begleitet, die mit mir ihr Wissen und ihre Leidenschaft geteilt haben. Sie sind alle überzeugt davon, dass der Kulturgutrettungscontainer der richtige Weg ist, um die Kulturguterhaltung in der schnelllebigen Zeit handlungs- und zukunftsfähig zu halten. Ich bin Einzelunternehmerin, sehe mich aber in einer Reihe von Gleichgesinnten und Partnern, die mit Freude und Begeisterung restaurieren, konservieren und forschen – und das motiviert mich jeden Tag.